Neue Wege entstehen erst beim Gehen! (Autor unbekannt)

Das Kaktus - Gesamt - Team im Überblick

Das Team der therapeutischen Wohngemeinschaft Kaktus ist mit Kollegen im Schichtdienst, aber auch mit therapeutischem Personal besetzt.

Für Nachfragen bei Krisen steht für die Mitarbeiter eine telefonische Rund-um-die-Uhr Rufbereitschaft zur Verfügung, die bei Bedarf vor Ort unterstützend eingreift.

Das Team Kaktus wird monatlich supervisorisch von Hein Schütt begleitet.

Im Jahr 2012 wurde monatlich eine interne Qualifizierung zum Thema Umgang mit sexualisierter Gewalt absolviert.

Im September 2013 begann für alle Kollegen des Vereins eine interne Weiterbildung mit Herrn Dr. Christian Göhre zum Thema psychiatrische Erkrankungen und Verhaltensauffälligkeiten, die bis Anfang 2014 andauern wird.



Einrichtungsleiterin - Cornelia Hagen

Krankenschwester/Erzieherin/ Mediatorin

 cornelia.hagen@chamaeleon-stralsund.de

 

 Als ich 1998 beim Chamäleon e.V. zu arbeiten begann…

…kam ich gerade aus dem Erziehungsjahr, bekam ein Stellenangebot vom Arbeitsamt, wurde aufgefordert, mich bei Chamäleon e.V. in der Friedrich-Wolf-Straße zu melden; wobei ich nicht wusste, was mich dort erwartet, hatte ich noch nie was von Chamäleon gehört. Gesagt, getan!! Entschlossen und motiviert stellte ich mich der Herausforderung.

Zu besetzen war eine Stelle in der Prävention, Bereich AIDS- und Sexualaufklärung. Das Team wollte es mit mir versuchen und setzte mich in ein schönes sonnenstrahlendurchflutetes Büro mit ausreichend Lektüre zum Thema HIV – Virenlast, Veränderungen im Blutbild und deren Übertragungswege. Ich war sehr aufgeregt...

Um auch wirklich sicher zu gehen, wurde ich in der Mittagspause, in der die Kollegen essen gingen, hinten im Büro eingeschlossen. Spaß!!!! Marlies, die gute Seele, hatte nur vorbildlich überall abgeschlossen und keine Info dazu, in welches Büro die eventuell „neue Kollegin“ gesetzt würde. Das war mein erstes einschneidendes Erlebnis bei Chamäleon, worüber wir damals, aber auch noch heute herzhaft lachen können.

Die Arbeit hat mir Spaß gemacht, das Arbeiten mit den Kids und Jugendlichen war sehr interessant, wenn auch nicht immer leicht, um nicht zu sagen, ein Wagnis. Sexualaufklärung mit 14jährigen Gymnasiasten und eine Maren, der ich bei der Veranstaltung hospitieren sollte, die jedoch in der Verkehrskontrolle feststeckte. Also, Augen zu und durch!!!! Nach diesem doch ganz gut gemeisterten Allein-Start, war ich bereit, diese Herausforderung anzunehmen.

Nachdem ich in der Prävention Fuß gefasst hatte, kam die Frage, auszuhelfen im stationären Bereich- TWG in der Wasserstraße, halbe Stelle ambulant-halbe Stelle stationär ein Spagat, berufsbegleitend absolvierte ich eine Ausbildung zur Mediatorin.

Aber Chamäleon wäre nicht Chamäleon, wenn wir nicht immer bereit wären, für spontane und verrückte Ideen.

So habe ich mich auf meiner vielfältigen Reise durch Chamäleon für das Abenteuer TWG „Kaktus „ begeistern lassen und bin dort auch bis heute dem Landleben treu geblieben, habe berufsbegleitend meine Ausbildung zur Heimerzieherin nachgeholt.

Meine Arbeit war bis heute geprägt von spontanen, verrückten Ideen, die den Ehrgeiz erweckten, umgesetzt zu werden...also, keine Zeit für Langeweile. Und das ist gut so!!!!!

Cornelia Hagen


Kaktus-Kollegin - Jana Schwanebeck

Erzieherin

jana.schwanebeck@chamaeleon-stralsund.de

 

Als ich 2017 beim Chamäleon Stralsund e.V. begann…

 

hatte ich meine Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin abgeschlossen. 

Mein Abschlusspraktikum absolvierte ich zwar in einer Kita, jedoch war ich mir sicher, dass meine ersten beruflichen Schritte im Arbeiten mit Jugendlichen getan werden sollten. Der Chamäleon Stralsund e.V  war mir auch bereits sehr gut bekannt und wie der Zufall es so wollte, wurde ein Arbeitsplatz in der therapeutischen Wohngemeinschaft „Kaktus“ frei. Nun hieß es, keine Zeit verlieren. Am selben Abend, nachdem ich von der Arbeitsstelle erfuhr, ging umgehend eine Email mit allen Bewerbungsunterlagen an Birgit raus. Ein paar Tage später wurde ich zum Bewerbungsgespräch eingeladen.  Trotz meiner Abneigung jeglichen Federviehs gegenüber, gab es keinen Hindernisgrund und sodann stand fest, dass ich ab 01.07.2017 zum Team  „Kaktus“ gehören werde.  Ein erstes Kennenlernen des Teams kam bereits durch die Klausurtagung zu Stande. Dort wurde unter anderem auch besprochen, welche beruflichen Herausforderungen auf mich im „Kaktus“ warten. Nach gefühlt 30 verschieden aufgezählten Berufen von Gärtner über Tierpfleger und Koch, fiel aber auch der Beruf des Erziehers.  Es war also klar, dass dort jede Menge auf  mich zu kommt.

Seit dem ersten Tag fühle ich mich durch das Team sehr gut aufgenommen und auch die Arbeit mit den Jugendlichen gefällt mir. Ich kann nach der ersten Woche schon einmal sagen, dass es die richtige Entscheidung war noch einmal für vier Jahre die Schulbank zu drücken. 

Ich freue mich auf neue Herausforderungen und Grenzerfahrungen, welche sicherlich zu genüge auf mich zukommen werden  und darauf meine Ressourcen weiter zu entwickeln.

Jana Schwanebeck 


Kaktus-Kollege - David Bredereck

Erzieher

 david.bredereck@chamaeleon-stralsund.de

 

Als ich 2013 bei Chamäleon zu arbeiten begann...

hatte ich gerade die Ausbildung zum staatlich anerkannten Erzieher erfolgreich beendet und meine ersten Bewerbungen geschrieben.

Nach einigen Absagen, dachte ich mir: "Schaust mal im Internet, was es noch so gibt in Stralsund und Umgebung".

So fand ich den Weg zum Chamäleon e.V.

Also Bewerbung geschrieben und wenige Tage später fand das Bewerbungsgespräch mit Birgit und Sabrina statt.

Man war ich aufgeregt, ich wollte ja unbedingt im Jugendbereich arbeiten...und Tatsache, es wäre ein Arbeitsplatz frei. Hals über Kopf ging es dann auch gleich mit Sabrina los nach Martensdorf, um die Einrichtung zu besichtigen.

Das Ende vom Lied war, einen Tag später begann für mich der Alltag des Lebens als Arbeitnehmer. Kein leichtes Arbeitsfeld ausgewählt aber ich freue mich jeden Tag auf die Kollegen, Klienten und immer neue Aufgaben sowie Herausforderungen.

 

David Bredereck


Der Arbeitserzieher - Daniel Fritz

Schiffbauer/Arbeitserzieher

 daniel.fritz@chamaeleon-stralsund.de

 

Bei weiterem Interesse zu meinen Arbeitsansätzen lesen Sie gern auf der Seite unter Arbeitstherapie und Beschäftigung!

Und ein Mehr über meine Person lesen, dann hier klicken!


Der Kunsttherapeut - Jens Kuhle

Diplom Art Psychotherapeut

 kuhlejens@t-online.de

 

Wenn Sie mehr über mein Angebot erfahren möchten, klicken Sie bitte weiter unter Kunsttherapie!




Kaktus-Kollegin - Elisabeth Horn

Erzieherin

 elisabeth.horn@chamaeleon-stralsund.de

 

Als ich 2018 beim Chamäleon e.V. zu arbeiten begann…

 

hatte ich gerade die Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin abgeschlossen.

Im Februar 2018 besuchte uns die Geschäftsführung in der Schule, um uns den Verein Chamäleon Stralsund e.V. vorzustellen. Uns wurde ein Tag angeboten, an dem wir uns die verschiedenen Einrichtungen anschauen und Fragen zur pädagogischen, aber auch therapeutischen Arbeit stellen konnten. Nach diesem Tag war mir sofort klar, dass ich mich dort bewerben werde und das tat ich dann auch.

Dann kam der große Tag, das erste Bewerbungsgespräch meines Lebens. Ich war sehr aufgeregt, jedoch legte sich diese Aufregung sofort, als ich merkte, wie entspannt dieses Gespräch verlief. Wir schauten uns noch einmal alle Einrichtungen an, unter anderem den „Kaktus“, den ich im Februar noch nicht besichtigt hatte. Die ländliche Umgebung und das Einbeziehen der Jugendlichen in die tägliche Arbeit und Versorgung der Tiere sagten mir sofort zu. In einem anschließenden Gespräch wurde ich gefragt, in welcher Einrichtung ich mir vorstellen könnte zu arbeiten. Die Geschäftsführung und ich waren uns einig – es wird der Kaktus.

Damit ich schon mal die Klienten und die Tagesabläufe, aber auch die Kollegen ein wenig kennenlernen konnte, habe ich von März bis August neben meiner Ausbildung schon dort gearbeitet und wurde von einem super Team herzlich empfangen und in die Arbeit eingewiesen. Da der Bereich Jugendarbeit in der Ausbildung kaum Platz fand, freue ich mich auf die neue Herausforderung.

Seitdem bin ich Mitglied des Kaktusteams und bin gespannt und neugierig auf die tägliche Arbeit mit den Jugendlichen, in die ich meine Stärken in Form von Bewegungsangeboten einbringen kann.

Elisabeth Horn

 

 


Kaktus-Kollegin - Alicia Lampe

Erzieherin

 alicia.lampe@chamaeleon-stralsund.de

 

 Als ich 2018 beim Chamäleon e.V. zu arbeiten begann…

hatte ich einige Wochen zuvor ein Praktikum im Kaktus absolviert. Es war mein erstes Praktikum im Jugendbereich, wodurch ich am Anfang  etwas unsicher  war. Ich fragte mich, ob mir die Arbeit in diesem Bereich überhaupt liegen würde?

Nach den ersten paar Tagen stellte ich schnell fest, dass mir die Arbeit mit den Jugendlichen sehr viel Spaß bereitet und die Arbeit in diesem Arbeitsfeld immer neue Herausforderungen mit sich bringt. Ich wollte im Kaktus bleiben!

Ich ging gedanklich schon durch, wie ich mich nach der Ausbildung weiterbilden kann, um die Arbeit mit den Jugendlichen noch mehr zu intensivieren. Als das Praktikum zu Ende war,, führte ich mit einer Kollegin ein Gespräch, dort kam die Idee auf, neben meiner Ausbildung zur Erzieherin weiterhin im Kaktus zu arbeiten. Diese Idee setzten wir am nächsten Tag in die Tat um. Und nun arbeite ich seit  August 2018 fest neben meiner Ausbildung hier in der TWG Kaktus.

Ich freue mich sehr nach meiner Ausbildung Vollzeit im Kaktus arbeiten zu können. Ich bin höchst motiviert was die zukünftige Arbeit betrifft und habe viele Ideen, die ich dann gerne in die Tat umsetzen würde. 

Alicia Lampe


Kaktus-Kollege - Tobias Helm

Erzieher i.A.

 tobias.helm@chamaeleon-stralsund.de

 

Als ich 2018 bei Chamäleon zu arbeiten begann...


Systemischer Familientherapeut - Thomas Lühe

Dipl.-Soz.Päd.(FH)

Systemischer Familientherapeut (SG) und Supervisor (SG)

 

 thomas.luehe@chamaeleon-stralsund.de

 

Als ich 2018 beim Chamäleon e.V. zu arbeiten begann...

war ich mitten im heißesten Sommer meines Lebens, was wortwörtlich zu verstehen ist. Puh, dachte ich, hier bin ich, ein wenig auf der Suche zu mir selbst, denn das was war, sollte nicht mehr sein und das was ist, muss irgendwie anders werden. Ich dachte in diesem Sommer 2018 daran, neben der Idee der „kleinen Selbständigkeit", all die Erfahrungen aus Theorie und Praxis der Sozialen Arbeit/ Beratung, Supervision und Therapie zu bündeln, all den Menschen den ich bis dahin begegnet bin zu danken und endlich, nach vielen Jahren der sozialpsychiatrischen Tätigkeit, bei einem Jugendhilfeträger wieder tätig sein zu können. Ja, ich weiß, auch der Gedanke einen neu zu gründen, den hatte ich, doch dafür war der Sommer zu heiß …

Als „Wendekind" bin ich ja Umbrüche und neue Herausforderungen gewohnt und so freute ich mich auf die Idee und kam so mit Freunden in das eine oder andere Gespräch. So bekam ich von einem sehr guten Freund einen zielgerichteten Rat, es doch mal bei Chamäleon zu versuchen, was passen würde, so seine feste Überzeugung. Und ich befolgte den wohlwollenden Rat, bewarb mich initiativ bei Chamäleon dem „etwas anderen Therapiezentrum". Geduld, Witz, Beständigkeit, Fachlichkeit und Kreativität würden schon passen.

Ich war überrascht, wie herzlich schon das Erstgespräch in der Geschäftsstelle war, wohl auch nicht allein wegen meiner kurzen Hosen ;), die ich damals trug. Es kam schnell zum vertrauten fachlichen Austausch und gemeinsamen Verständnis, ja sogar schon mit Lösungen im Blick für spezielle Verhandlungspunkte, was mir sehr gefiel. So entstand wohl eine gemeinsame Idee in diesem kurzen Augenblick, die umgesetzt werden könnte, ein kleiner Funke, etwas Schönes, was sich zeigen kann und worauf ich mich freute.

Im Buch „Der kleine Prinz" (Le Petit Prince) vom französischen Autor Antoine de Saint-Exupéry, meinte der Fuchs zum kleinen Prinzen, dass er sich ihm vertraut machen müsse, welch eine geniale Idee … ,was mit Sicherheit auch zu „Pu der Bär" von Alan Alexander Milne passt, dessen Gedankenwelt und Perspektiven in Sachen Geduld, Weisheit und Charakterschärfe mich viel zum Lachen, Weinen und Nachdenken brachten. Wir sind eben doch mehr als die Summe des Gelebten, werden uns dessen in der Gegenwart bewusst, dass Veränderung für die Zukunft im Vertrauen in der Luft liegt. Wie aufregend!     

Die Arbeit mit den KlientenInnen, mit deren Familien, direkt und/ oder im Hintergrund, mit deren Geschichten, Ressourcen, Befindlichkeiten und Ausblicken ist hinsichtlich der Beziehungsarbeit meine Kernkompetenz. Meine Vision ist es, dass es normal ist Familien zu beraten, diese sich im Vertrauen Hilfe und Beratung suchen, bevor die Entwicklungsaufgaben Kinder und Eltern überfordern. Dass wir mehr niederschwellig vorsorgend, weniger nachsorgend agieren und uns die Frage stellen, was zu tun ist, um diese Familien zu verdienen, sich ihnen eben vertraut zu machen.

Puh, schön, dass ich bei Euch bin.

Thomas Lühe

 

 


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