Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben (A. Einstein)

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Das La Vida - Team im Gesamtüberblick

Das Team der stationären Vor- und Nachsorgeeinrichtung La Vida ist mit Kollegen im Schichtdienst, aber auch zusätzlich mit therapeutischem Personal besetzt.

Für Nachfragen bei Krisen steht für die Bewohner eine telefonische Rund-um-die-Uhr Rufbereitschaft zur Verfügung, die bei Bedarf vor Ort unterstützend eingreift.

Das Team La Vida wird monatlich supervisorisch von Hein Schütt begleitet.




La Vida Kollegin - Madeleine Effenberger

Systemische Sozialtherapeutin/stellv. Teamleiterin

 madeleine.effenberger@chamaeleon-stralsund.de

 

Als ich 2019 bei Chamäleon Stralsund e.V. zu arbeiten begann...

War ich endlich so weit, auch mal etwas zu Neues zu probieren und meine gewohnte „Komfort-Zone“ für neue Herausforderungen, zu verlassen.

Ich hatte schon relativ früh im Leben einen Plan, was ich nach dem Abitur machen möchte: Ich werde Psychologin! – Naja, der Plan war super, aber da ich die Info – Veranstaltung in der Schule darüber, was man tun muss, um an einer Uni studieren zu können, so langweilig fand, dass ich stumpf weggehört habe, ist das natürlich alles in die Hose gegangen.

Also habe ich das Studium auf später verschoben und die Ausbildung zur Krankenschwester begonnen.

Glücklicherweise – oder fraglicherweise? –hatte ich echt viele Einsätze in der Psychiatrie und so ging ein Teil meines Planes doch noch auf.

Nach meinem Abschluss habe ich dann in der KJP gearbeitet, bei einem niedergelassenen Psychiater und 2006 habe ich dann in einer Doppeldiagnoseeinrichtung für Erwachsene angefangen, die ich dann auch leitete.

In den Jahren dort habe ich noch die Ausbildungen zur Suchttherapeutin und systemischen Sozialtherapeutin gemacht.

Ja und nach 13 Jahren wollte ich dann etwas komplett anderes machen. Ich raffte mich auf und bewarb mich mit einem „Snapchat- Bild“, welches unglaublich gut ankam J, beim Chamäleon e.V. auf die Stelle im Präventionsteam.

Keine Leitungsfunktion mehr, kein vollstationäres Setting, keine Klienten – alles anders!

Wehret den Anfängen, das war mein neues Credo!

Aber wie das so ist mit meinen Plänen – es ist dann doch ganz anders gekommen.

Im Vorstellungsgespräch wurde ich irgendwie umgeleitet. Von meinem Plan weg, hin zu dem, was sich die Geschäftsführung für mich vorstellte.

Und das haben sie echt geschickt gemacht, denn nun bin ich im „La Vida“ und habe die Aufgabe der Einrichtungsleitung übertragen bekommen.

Also aus: keine Leitungsfunktion mehr, kein vollstationäres Setting und keine Klienten – ist nun nicht wirklich was geworden, aber trotzdem ist „Alles anders“ -  denn so bunt wie das Logo, ist auch die Arbeit im „Chamäleon“ e.V.

Madeleine Effenberger


La Vida Kollegin - Juliane Kujau

B.A. Soziale Arbeit 

 juliane.kujau@chamaeleon-stralsund.de

 

Als ich 2013 bei Chamäleon Stralsund e.V. zu arbeiten begann...

...zog es mich erst einmal der Liebe wegen von Hildesheim nach Stralsund.

Darüber hinaus hatte ich gerade den Bachelorstudiengang Soziale Arbeit mit Erfolg in Hildesheim beendet und benötigte nun noch die Staatliche Anerkennung. Bei meiner Suche nach einem passenden Ausbildungsbetrieb, stieß ich auf den Chamäleon e.V.. Welcher mich nicht nur durch das interessante Arbeitsfeld, sondern auch durch seine fairen Voraussetzungen ansprach.

Ich begann mein Anerkennungsjahr also in der Therapeutischen Wohngruppe Twist. Habe die Jugendlichen, meine Kollegen und die Arbeit sehr schätzen gelernt und arbeitete für 5 Jahre in der Wohngruppe. Meine anfänglichen Unsicherheiten verflogen im Laufe der Zeit und mit zunehmender Erfahrung und Alter.

Zu sehen, wie eine Beziehung zwischen Jugendlichen und Mitarbeitern entsteht und wie viel es für den therapeutischen Aufenthalt bringt, gefiel mir besonders gut.  

Seit August 2018 arbeite ich in der Vor- und Nachsorgeeinrichtung La Vida. Nach meinem Jahr Elternzeit und einigen familiären Veränderungen entschied ich mich die Einrichtung zu wechseln. Grund war vor allem das 2-Schichtsystem im La Vida, da ich keine Nachtdienste mehr leisten konnte. Etwas skeptisch und auch sehr traurig mein Team verlassen zu müssen, trat ich die Arbeit hier an. Und ich kann mit Freude berichten, dass meine Erwartungen mehr als übertroffen wurden. Tolle Bewohner, ein super Team und gute Atmosphäre….ich denke, hier bleibe ich länger!

Juliane Kujau


La Vida Kollege - Lars Templin

Erzieher

 lars.templin@chamaeleon-stralsund.de

 

Als ich 2019 bei Chamäleon Stralsund e.V. zu arbeiten begann...

Der Arbeitserzieher - Daniel Fritz

Schiffbauer/Arbeitserzieher

 daniel.fritz@chamaleon-stralsund.de

 

Wenn Sie mehr über meine Arbeitsansätze lesen wollen, klicken Sie bitte hier!


Die Suchttherapeutin - Pamela Griebe

Diplom-Sozialpädagogin/Suchttherapeutin/Familien- und Paartherapeutin i.A.

 pamela.griebe@chamaleon-stralsund.de

 

Als ich 2013 beim Chamäleon e.V. ( wieder )zuarbeiten begann...

 …


Der Hausmeister/HWK - Manuel von Wittke

Holzfacharbeiter

 manuel.vonwittke@chamaeleon-stralsund.de

 

Als ich 2006 beim Chamäleon Stralsund e.V. zu arbeiten begann…

…war mein Nachname noch Weiland.

Ich kannte den Verein und seine Arbeitsfelder nicht. Sicherlich ging ich durch die Stadt und sah das gelbe Haus mit dem Tier, aber he, was ist das schon.

Doch eines Tages saß ich zum Vorstellungsgespräch in diesem gelben Haus mit dem Tier. Ich wurde nach meiner Belastungsgrenze gefragt und antwortete: „…wenn sie mir kein Piercing an die Backe tackern, hab ich keine Probleme…“. Zum Schluss hörte ich noch einen komischen Satz, wir melden uns bei Ihnen, und ich rechnete mit einer Absage. Eine Stunde später kam ein Anruf und ich wurde gefragt, wann ich anfangen könne. Antwort: Montag!!

Angefangen habe ich dann in der BeA. Das war unser Beschäftigungs- und Arbeitsprojekt. Danach haben wir den Kaktus gebaut. Nun wartete mein Bunker Office auf mich. Die alte Halle von der BeA wurde aufgegeben und mein neues Reich war im Keller von La Vida. Ohne BeA ging es aber nicht. Daher wurde eine neue Halle organisiert und aus der BeA wurde das TZ (Technikzentrum). Das ist mein neuer Platz, mit meiner eigenen Holzabteilung.

Doch was mache ich eigentlich? Ich arbeite mit Holz, habe den Hausmeisterservice, helfe bei den Metallbauern, kümmere mich „unsere“ Häuser, helfe den Schichtlern, malere…….

Kurzum, ich mache viel und helfe gern!

2013 kenne ich den Verein, sein Logo und alle Arbeitsfelder. Danke!

Manuel von Wittke


La Vida Kollegin - Carolina Immel

B.A. Soziale Arbeit i.A. 

 Carolina.immel@chamaeleon-stralsund.de

 

Als ich 2017 beim Chamäleon Stralsund e.V. zu arbeiten begann...

...hatte ich gerade mein Studium an der Justus- Liebig- Universität in Gießen abgeschlossen, war also sozusagen "aus dem Nest gefallen". 

Chamäleon lernte ich 2016 über das Portal "Studieren mit Meerwert" kennen, als ich auf der Suche nach einem Praktikumsplatz im Rahmen meines Studiums war. Die Bewerbung war schnell geschrieben und ich wurde zum Vorstellungsgespräch in die Vor - und Nachsorgeeinrichtung "La Vida" eingeladen. Dort lernte ich Manja Bräuer kennen, welche mir das Konzept von "La Vida" vorstellte. Ich merkte schnell, dass man sich hier noch Zeit für die Menschen nahm und nicht 25 Jahre Berufserfahrung bei 24 Jahren Lebenszeit erwartet wurden. Chamäleon fiel also sofort positiv auf. Manja nahm sich dann noch die Zeit für einen Spaziergang zur suchttherpapeutischen Einrichtung "Phoenix", welche sich in der Nähe befindet. So lernte ich Sophie Kapust kennen. Sophie zeigte mir das "Phoenix" und bot mir an, mein Praktikum dort zu absolvieren. So kam es, dass ich mich unter anderem wegen der intensiven 24 Stunden Betreuung der Jugendlichen für "Phoenix" und gegen "La Vida" entschied. An dieser Stelle möchte ich mich sowohl bei Manja Bräuer als auch bei Sophie Kapust bedanken, welche sich an meinem ersten Tag (und auch an späteren Tagen) viel Zeit für mich nahmen. Als ich dann nach acht lehr - und erlebnisreichen Wochen Praktikum zurück an die Universität ging, tat ich das nicht mit einem lachenden und einem weinenden Auge, sondern eher mit zwei weinenden Augen. Während mein Studium sich dem Ende zuneigte, schrieb ich genau eine Bewerbung - an Chamäleon Stralsund e.V. Ich wollte in einem engagierten, freundlichen Team arbeiten, wo kein Jugendlicher aufgegeben wird. Bei Chamäleon wusste ich, dass ich genau dies bekommen würde. So landete ich im März 2017 in der Einrichtung für unbegleitete, minderjährige Ausländer namens "Pangea" und bin Birgit Rubbert sehr dankbar für ihr Vertrauen, auch hier mein "Können" als Berufseinsteiger unter Beweis stellen zu dürfen. Im Frühjahr 2018 wechselte ich dann in die Vor- und Nachsorge Einrichtung "La Vida".

Carolina Immel 


Systemischer Familientherapeut - Thomas Lühe

Dipl.-Soz.Päd.(FH)

Systemischer Familientherapeut (SG) und Supervisor (SG)

 

 thomas.luehe@chamaeleon-stralsund.de

 

Als ich 2018 beim Chamäleon e.V. zu arbeiten begann...

war ich mitten im heißesten Sommer meines Lebens, was wortwörtlich zu verstehen ist. Puh, dachte ich, hier bin ich, ein wenig auf der Suche zu mir selbst, denn das was war, sollte nicht mehr sein und das was ist, muss irgendwie anders werden. Ich dachte in diesem Sommer 2018 daran, neben der Idee der „kleinen Selbständigkeit", all die Erfahrungen aus Theorie und Praxis der Sozialen Arbeit/ Beratung, Supervision und Therapie zu bündeln, all den Menschen den ich bis dahin begegnet bin zu danken und endlich, nach vielen Jahren der sozialpsychiatrischen Tätigkeit, bei einem Jugendhilfeträger wieder tätig sein zu können. Ja, ich weiß, auch der Gedanke einen neu zu gründen, den hatte ich, doch dafür war der Sommer zu heiß …

Als „Wendekind" bin ich ja Umbrüche und neue Herausforderungen gewohnt und so freute ich mich auf die Idee und kam so mit Freunden in das eine oder andere Gespräch. So bekam ich von einem sehr guten Freund einen zielgerichteten Rat, es doch mal bei Chamäleon zu versuchen, was passen würde, so seine feste Überzeugung. Und ich befolgte den wohlwollenden Rat, bewarb mich initiativ bei Chamäleon dem „etwas anderen Therapiezentrum". Geduld, Witz, Beständigkeit, Fachlichkeit und Kreativität würden schon passen.

Ich war überrascht, wie herzlich schon das Erstgespräch in der Geschäftsstelle war, wohl auch nicht allein wegen meiner kurzen Hosen ;), die ich damals trug. Es kam schnell zum vertrauten fachlichen Austausch und gemeinsamen Verständnis, ja sogar schon mit Lösungen im Blick für spezielle Verhandlungspunkte, was mir sehr gefiel. So entstand wohl eine gemeinsame Idee in diesem kurzen Augenblick, die umgesetzt werden könnte, ein kleiner Funke, etwas Schönes, was sich zeigen kann und worauf ich mich freute.

Im Buch „Der kleine Prinz" (Le Petit Prince) vom französischen Autor Antoine de Saint-Exupéry, meinte der Fuchs zum kleinen Prinzen, dass er sich ihm vertraut machen müsse, welch eine geniale Idee … ,was mit Sicherheit auch zu „Pu der Bär" von Alan Alexander Milne passt, dessen Gedankenwelt und Perspektiven in Sachen Geduld, Weisheit und Charakterschärfe mich viel zum Lachen, Weinen und Nachdenken brachten. Wir sind eben doch mehr als die Summe des Gelebten, werden uns dessen in der Gegenwart bewusst, dass Veränderung für die Zukunft im Vertrauen in der Luft liegt. Wie aufregend!     

Die Arbeit mit den KlientenInnen, mit deren Familien, direkt und/ oder im Hintergrund, mit deren Geschichten, Ressourcen, Befindlichkeiten und Ausblicken ist hinsichtlich der Beziehungsarbeit meine Kernkompetenz. Meine Vision ist es, dass es normal ist Familien zu beraten, diese sich im Vertrauen Hilfe und Beratung suchen, bevor die Entwicklungsaufgaben Kinder und Eltern überfordern. Dass wir mehr niederschwellig vorsorgend, weniger nachsorgend agieren und uns die Frage stellen, was zu tun ist, um diese Familien zu verdienen, sich ihnen eben vertraut zu machen.

Puh, schön, dass ich bei Euch bin.

Thomas Lühe

 

 


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