News stationäre Therapie

TWIST, PHOENIX, KAKTUS

Unsere Einrichtungen für die stationäre Therapie.

Schritt für Schritt

Juli 2022 im Kaktus

Unser pädagogisches und therapeutisches Konzept

Wenn junge Menschen aus den unterschiedlichsten Gründen, selten ganz freiwillig, in unserer verhaltenstherapeutischen Wohngruppe „Kaktus“ aufgenommen werden, durchlaufen sie unser Konzept. Die in diesem Konzept festgelegten Phasen sind mit flexiblen Zeitfenstern benannt, um den individuellen Bedürfnissen und Entwicklungsaufgaben eines jeden Einzelnen gerecht werden zu können. Am Tag der Aufnahme beginnt die einmonatige Chaos-Phase, welche in die Trainingsphase von 6-18 Monaten übergeht. Wenn dies erfolgreich gemeinsam gemeistert wurde, kommt der von den Klienten oft so heiß ersehnte Wechsel in die Profiliga, mit dem Zeitfenster von 3-9 Monaten. Hier wird unter anderem alles erlernt gefestigt und weiter an der Selbständig- und Verlässlichkeit gearbeitet. Der letzte Schritt beim Aufenthalt in unserer therapeutischen Wohngruppe, wobei durchaus wichtig, besteht in dem Wechsel in die Champions-League. Alle unsere konzeptionell verankerten Phasen sind mit besondere Bedingungen, Fertigkeiten und Lernaufgaben verknüpft, welche in der Realität nicht immer einfach umzusetzen sind.

Aktuell begleiten wir zwei Klienten auf ihren letzten Schritten in unserer Einrichtung. Ein Klient wird nach dem erfolgreichen Abschluss der letzten Phase im Juli zurück in sein Elternhaus gehen, um in seiner Heimat seine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann zu absolvieren. Eine weitere Klientin wird, wenn alles läuft wie geplant und erarbeitet im August in die Nachsorgeeinrichtung Man Tau wechseln und von dort aus ist Ausbildung zur Fachlageristin beginnen.

Was sind wir als Team von Pädagogen, Therapeuten und unterstützenden Kräften stolz auf unsere Zwei.

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Erfolg ist die Belohnung

Mai 2022 Martensdorf

Beziehungsarbeit, Sorge, Erfolg – was für ein Wonnemonat Mai

Immer dran bleiben kann sich lohnen. Mit dieser Taktik konnten unsere Jugendlichen und ihre Bezugsbetreuer in diesem Monat einige Erfolge verbuchen wie beispielsweise das Bestehen der letzten Prüfung zur Berufsreife, den Erhalt eines Angebotes für einen Ausbildungsplatz sowie einen Termin für ein Vorstellungsgespräch, um einen Ausbildungsplatz zu erhalten.

Auf dem Weg zu diesen Erfolgen standen sowohl Jugendliche als auch die Teammitglieder vor zahlreichen kleinen und großen Aufgaben wie das Motivieren in Dauerschleife, die Entwicklung von realistischen Träumen und Zielen, das Üben und mit “liebevollem Nerven“ durch Höhen und Tiefen gehen.

Da uns durchaus bewusst ist, dass Beziehungsarbeit nicht nur stattfindet, wenn sich unsere Jugendlichen rein physisch in der Einrichtung befinden, werden wir auch hybrid aktiv. Nach monatelanger Abgängigkeit, mit wiederholten Versuchen der Kontaktaufnahme durch social media Kanäle als auch dem latenten Auseinandersetzen mit den Sorgen und Problemen der Abgängigen, ist es uns gelungen, die Jugendliche wieder in die Einrichtung zu holen.

Nachts im Nebel, an einem fremden Bahnhof in der Hoffnung, dass die Jugendliche da sein wird, war schon aufregend und letztlich zufriedenstellend, da wir gemeinsam zurückfahren konnten.

Dranbleiben und nicht aufgeben lohnt sich.

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Praktikum im Kaktus

April 2022 Martensdorf

Von der Angst bis zum Wohlfühlen.

Mein Name ist Karoline Pluhm und ich absolviere ein Praktikum in der therapeutischen Wohngruppe Kaktus in Martensdorf. Ich bin 18 Jahre alt und mache eine Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin, an der Ecolea, in Stralsund. Im Rahmen meiner Berufsausbildung ist ein Praktikum im Jugendbereich vorgesehen und somit konnte ich die Chance nutzen, Erfahrungen in der stationären Jugendhilfe und speziell in der verhaltenstherapeutischen Wohngruppe Kaktus zu sammeln.

Vor Beginn des Praktikums bis zum ersten Tag, hatte ich eine unbestimmte Angst vor der Arbeit mit Jugendlichen, der ganzen Situation nicht gewachsen zu sein und mich, auf Grund meines Alters, nicht von den Klienten abgrenzen zu können.

Doch bereits an meinem ersten Tag, haben sich diese Ängste aufgelöst und ich konnte mit einem klaren Kopf in das Praktikum starten. Der Beginn meiner ersten Woche war aufgrund von krankheitsbedingten Ausfällen, Hilfeplangesprächen und Teamberatungen sehr undurchsichtig für mich, jedoch hatte ich dadurch die Zeit mich mit den einzelnen Klienten auseinanderzusetzen und wir konnten einander besser kennenlernen.

An den ersten Tagen durfte ich eigenverantwortlich Aufgaben übernehmen und mich in verschiedenen Situationen ausprobieren, wobei ich die Klienten in der Hausaufgabensituation und bei hauswirtschaftlichen Aufgaben unterstützte. Auch meine ersten pädagogischen Angebote ließen sich gut in den Alltag integrieren.

Schlussendlich lässt sich sagen, dass ich die Zeit im Kaktus sehr genossen habe und mir Kollegen, Klienten, die familiäre Atmosphäre, sowie das Arbeitsklima fehlen werden.

Karoline Pluhm

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Ostern im Kaktus

Kaktus 21.04.2022

Kaktus feiert

Alle Jahre wieder… feiern wir Ostern, bzw. die Auferstehung von Jesus Christus.
Die meisten unserer Klient*innen waren ihre Familien besuchen und haben dort fleißig Ostereier gesucht. Nachdem dann alle wieder zurück in der #twgkaktus waren, haben wir als Team ein Event am 19.04.2022 geplant und durchgeführt. „Eiertrudeln“ bei den Hellbergen in Franzburg.
Bei schönstem Wetter und herrlicher Umgebung, fanden wir einen geeigneten Berg. Die folgenden Bilder sprechen für sich… seht selbst!
Im Anschluss daran haben wir in der Einrichtung noch mit unseren Kids gemütlich am Lagerfeuer gesessen mit leckerer Bratwurst und Stockbrot.
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Fallvorstellung im Kaktus

Kaktus 28.03.2022

Komplexes Helfersystem vs. kollegiale Fallvorstellung

In der sehr zentralen Position der/s Bezugsbetreuer*in laufen die Fäden der internen Strukturierung des Hilfeprozesses, für den einzelnen Klienten in der verhaltenstherapeutischen Jugendhilfeeinrichtung Kaktus, zusammen. Damit liegt es in der Hand der/des Bezugsbetreuer*in, die einzelnen Elemente einer kollegialen Fallvorstellung inhaltlich und methodisch vorzubereiten, orientiert an den dafür vorhandenen Verfahrensstandards, Informationen aufzubereiten, an die am Hilfesystem Beteiligten Arbeitsaufträge zu verteilen sowie schlussendlich federführend die Fallvorstellung umzusetzen.

Neben der Fachdienstleitung sind die Hausleitung, das Team, Therapeuten auch zusätzlich unterstützende Helfer, hier Eric Alewell aus dem Bereich der ambulanten Betreuung, anwesend. Dabei werden Informationen aus den unterschiedlichen Lebensbereichen, Hilfeplanziele, der aktuelle Stand als auch mögliche Fragestellungen für die Perspektive visualisiert.

„Ein Fall, ein Klient, ein Jugendlicher ist eben deutlich mehr, als nur ihre/seine Lebensgeschichte“ und somit befinden sich alle Beteiligten in einem herausfordernden, komplexen und emotionalen Spannungsfeld, in dem allen Beteiligten des Hilfesystems immer wieder deutlich vor Augen geführt wird, welchen maßgeblichen Einfluss wir auf die Lebensläufe unserer Jugendlichen in der Phase der Adoleszenz, haben.

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Fallvorstellung 1

Kultur im Kaktus

Kaktus 06.12.2021

Willkommen und Kultur

Im Oktober 2021 hat unser lernwilliger Jugendlicher – J.D. – sein einjähriges Jubiläum bei uns in der TWG Kaktus gefeiert. Neben unzähligen und süßen Leckereien, die nebenbei zu einer gemütlichen Atmosphäre eingeladen haben, hat unser durchdachter Professor in spe einen nachhaltigen und farbenfrohen Rückblick auf sein erlebtes Kaktus-Jahr gegeben. Parallel konnte er die wertschätzenden, wenngleich kritischen Rückmeldungen seiner Mitklienten gewinnbringend für sich annehmen.

Durch die harmonische Runde mit allen Jugendlichen konnten wir in den zweiten Teil der selbsterfahrenen Veranstaltung einleiten.

Durch unseren Mitarbeiter, der japanische Wurzeln aufweist, haben wir den Anlass genutzt und eine interkulturelle Lerngruppe installiert. So haben wir einen Kreis gebildet, zwei Klienten haben den Raum verlassen, die anderen haben sich abgesprochen und als die beiden zurückkamen, haben sie sich in die Mitte gesetzt und alle anderen haben laut losgebrabbelt, im Anschluss haben sie ihr aktuelles Gefühl und ihr Erleben mitgeteilt – dabei wurden die unterschiedlichen Kommunikationsmittel von fremden Sprachen thematisiert. Demnach haben wir Alternativen besprochen, wie man ohne das gesprochene Wort kommunizieren kann, dabei sind durchaus kreative Ideen durch die Jugendlichen entstanden. Hier konnten wir ein ertragreiches Bewusstsein für Vielfalt entwickeln.

Die kulturellen Erfahrungen unserer Jugendlichen konnten durch eigene Zeichnungen von einprägsame Wiedererkennungsmerkmalen aufgezeigt werden (z.B. Fahnen, religiöse Symbole usw.). Angeregte Diskussionen und tragfähige Aha-Effekte führten zu einer erfolgreichen Durchführung.

Letztlich haben wir – durch unsere beiden neuen Mitarbeiter – zusätzlich ein wichtiges Thema öffnen können. Die Willkommenskultur neuer Mitarbeiter haben wir ebenfalls konstruktiv erarbeiten können, hierbei konnten die neuen Kollegen hilfreiche Tipps geben.

Seit auf kommende sowie stilsichere Projekte und pädagogische Gruppen gespannt, die sicher hier ihren bildgebenden Absatz finden.

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Nicht nett.

Twist 11.11.2021

Mobbing und nun ?!

In unserer therapeutischen Wohngemeinschaft TWIST wohnen neun Jugendliche unter einem Dach, da ist Mobbing immer wieder ein Thema.

Erstaunlicherweise für uns kam die Initiative zur Durchführung einer Gruppe dieses Mal  von unseren Jugendlichen.

Wir starteten mit Fragen, wie:
Was ist Mobbing eigentlich? Wo fängt Mobbing an? Wie kann Mobbing beendet werden?  tauschten unsere Erfahrungen und Gedanken aus.

Auch Konfrontationen in bisherigen Situationen wurden angesprochen und besprochen. Die Jugendlichen haben sehr motiviert und interessiert  mitgearbeitet, Collagen angefertigt.

Zum Abschluss haben wir uns eine filmische  Dokumentation von Carsten Stahl  “Kenny hat zu lange geschwiegen” gemeinsam angesehen und wenn dann bei einigen Jugendlichen Tränen kullerten, können wir erkennen. dass das Thema Mobbing ein Thema ist, welches nicht spurlos an einem Gros der Teilnehmenden vorbeigegangen ist.
Mobbing fängt da an, wo kein Respekt und keine Akzeptanz gegenüber anderen Menschen vorhanden ist ! Wir werden an dem Thema weiterarbeiten und vor Allem im Alltag aufmerksam und wachsam auf Anzeichen von Mobbing achten und dann einschreiten.

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Der Countdown läuft

Kaktus 01.10.2021

5. Herbstfest mit Familien am 02.10.2021

Wir sind aktuell etwas aufgeregt. Warum?

Bei uns leben Kinder und Jugendliche, die an unterschiedlichen Entwicklungsaufgaben wachsen. Bei uns arbeiten Kollegen aus den verschiedensten fachlichen Disziplinen miteinander. Die jahrelange Erfahrung hat uns gezeigt, dass sich ohne familiäre Bezugssysteme Entwicklung viel langsamer vollzieht.

Umso mehr freuen wir uns auf das kommende Wochenende, an dem unser jährlich wiederkehrendes Herbstfest stattfindet, mittlerweile das 5. Herbstfest. Es haben aus allen !!! Familien Mitglieder ihre Teilnahme dafür zugesagt, was bereits im zweiten Jahr in Folge gelungen ist und uns mit Stolz erfüllt. Die Zusammenarbeit zwischen den sozialen Bezugssystemen und der betreuenden Einrichtung ist ein Erfolgskriterium in der Jugendhilfe. „Alle ziehen gemeinsam an unterschiedlichen Strängen, jedoch mit den gleichen Zielen“.

Unsere ToDo Liste für Samstag ist zwar noch lang, aber noch sind wir voll im Plan. Drückt uns die Daumen für gutes Wetter, für gute Gespräche und somit für rundum glückliche Gesichter.

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Zwei neue Alte

TWIST/Ambulante Betreuung 10.08.2021

Frischer Wind im Ambulanten Team 

Wir freuen uns über unsere „neuen, alten“ Kollegen,
die nun in der Ambulanten Betreuung ihren Platz gefunden haben. Cindy Weber und Eric Alewell waren zuvor im stationären Bereich, sie arbeiteten in der therapeutischen Wohngemeinschaft TWIST. Wir freuen uns sehr, dass sie sich für die Aufgabe der ambulanten Betreuung im SGB VIII und im SGB IX entschieden haben.
Nun werden die Klienten / Hilfeempfänger kennengelernt und betreut, Aufgaben besprochen und Akten gewälzt.

Anzutreffen ist das Ambulante Team hier.

Cindy+Eric_ambulantebetreuung

Auf Wiedersehen

Kaktus 01.08.2021

In den Ruhestand nach dem Ruhestand

Wir haben diese Woche unseren langjährigen Rentner Manfred Güldner tatsächlich in den Ruhestand verabschiedet. Wir werden Dich vermissen!!!
Deinen Humor
Dein sofortiges zuverlässiges Dasein morgens um 07.00
Die gemütlichen Kaffeerunden morgens in der Therapeutische WG Kaktus CHAMÄLEON Stralsund e.V.
Deine beistehende Mitarbeit im Vorstand
und und und …
Wir gönnen Dir den Ruhestand, bleib uns gesund und wir freuen uns wirklich sehr, dass wir Dich wiederholen dürfen, wenn wir Dich brauchen !!!
Wir drücken Dich ganz fest und sagen DANKE!!!
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Auf uns!!!

Phoenix 04.05.2021

(Wieder) ein Jahr Phoenix

Am 4.5.2020 haben wir die therapeutische Wohngemeinschaft Phoenix zum 3. Mal eröffnet.

Ein Jahr später ist es Zeit, Resümee zu ziehen. Ein krasses Jahr, welches so wahrscheinlich niemand voraussagen konnte. Trotz Corona, vielen Einschränkungen und dem täglichen Wahnsinn sind wir wieder zur Hochform aufgelaufen und haben uns stabilisiert. Von Einzügen, über Entlassungen, bishin zu Phasenwechseln, Ritualen, Kontaktverboten, Fallbesprechungen und Rückfällen war alles dabei.

Mit uns feiern auch 4 Jugendliche ihr Einjähriges+ und statt der großen Party gibts erstmal Kuchen und Pizza satt. Auf uns!!!

Phoenix.Büroschild
Phoenix.5.4.2021.Einjähriges

Arbeitstherapie ist vielfältig

Kaktus 03.05.2021

Leben ist Tätigkeit!

In den Zeiten der Corona Einschränkungen hat sich mein Arbeitsschwerpunkt auf die TWG Kaktus verlagert.

Zu meinen Aufgaben zählen dort unter anderem die Unterstützung meiner Kollegen im Gruppendienst, die Umgestaltung der Werkstatt und die Arbeit mit den Jugendlichen an verschiedenen Projekten. Dazu gehört zum Beispiel die Arbeitsgemeinschaft „vergessene Künste ,“ in der wir gemeinsam mit anderen Kollegen aus dem Kaktus und den Kindern und Jugendlichen alte handwerkliche Techniken ausprobiert haben und gemeinsam angeln oder Naturmaterialien sammeln waren.

Die Arbeitstherapie wird im Allgemeinen gut angenommen und bietet den Kindern und Jugendlichen eine gute Abwechslung zwischen Homeschooling und Ämtererledigung. Im Moment arbeite ich mit den Jugendlichen an der Gestaltung des Ziegengeheges, da Anfang Mai eine Zwergziegenfamilie in den Kaktus einziehen wird.

Zukünftig werde ich meine Arbeitstherapeutischen Angebote auf die Einrichtung MAN TAU ausdehnen. Dort geht es dann hauptsächlich um die Vermittlung von Tagesstruktur, die Stärkung von Alltagskompetenzen und Hilfe bei der beruflichen Integration. Die Jugendlichen sollen darüber hinaus lernen ihre eigene Wohnung- und Lebensumgebung aktiv mit zu gestalten. Im Rahmen von Belastungserprobungen werden in Zukunft Jugendliche aus der Einrichtung MAN TAU in der Manufaktur Bremerhagen arbeiten und sich zum Beispiel in der Metallbearbeitung spezialisieren.

Daniel Fritz
Arbeitserzieher

Zimmerdeko
Metalbearbeitung in der Manufaktur
Angeln
Projektarbeit
Projektarbeit 1

Etwas Gutes

Kaktus 12.04.2021

Wird jetzt wieder Alles anders?

Winter Ade… und!? Damit verbunden ist auch das Ein- und Abgegrenztsein von Schule, Shoppen und ähnlichem.

Schule ist nach wie vor Fluch und Segen. Wie lange dürfen die Kids wieder den Präsenzunterricht nutzen ? Ab wann gibt es wieder neue Regeln und Bestimmungen? Gedanken, Fragen und Ungewissheiten, die immer wieder im Alltagsgeschehen auftauchen.

Homeschooling war bestimmt nicht immer so beliebt bei unseren Kindern und Jugendlichen. Deshalb möchten  wir unseren Schulkindern unseren Respekt aussprechen für das, was sie in dieser Zeit geleistet haben. Wenn die Situation fürs Team schon nicht immer einfach war, 5 Schüler in verschiedenen Klassenstufen und Schulformen zu unterstützen, war es aus Sicht der Jugendlichen die, uns Betreuende 24/7 ertragen zu müssen.

Nicht zuletzt war die räumliche Rundumverteilung sowie die technische Ausstattung so manches Mal eine logistische Herausforderung, so dass  schon ab und an die Fensterscheiben  bei uns in der TWG Kaktus für die schriftliche Addition und Subtraktion herhalten mussten.

Aber auch der eine oder andere Kollege im Dienst hat seine Wissensvermittlung in die Natur verlegt und richtig coole Expeditionen mit professionellem outdoor Equipment unternommen. So haben wir zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen – viel frische Luft und viel, viel Interessantes aus Natur und Umwelt. Zum Beispiel wurde eine Expedition nach Barhöft unternommen, wo mit Karte und Kompass probiert und experimentiert wurde. Das war für Einige eine ganz neue Erfahrung. Danke an unsere Kollegen Alex Günther und Paul Zöhner.

Das Fazit aller Beteiligten ist: ein Hoch auch auf die guten alten Zeiten!

homschooling 1 Kaktus (2)
Ausflug Barhöft Kaktus
Ausflug Barhöft kaktus (3)
Ausflug Barhöft Kaktus (2)

Phasen-Halbzeit

Phoenix 26.03.2021

Wettkampf-Phasenwechsel seit Wiedereröffnung

Unsere Therapie in der TWG Phoenix ist in 4 Phasen unterteilt. Zu Beginn stehen die 4 Wochen Aufwärmphase, anschließend die Trainingsphase, die mindestens 5 Monate andauert, die Wettkampfphase über 5-9 Monate und vor dem Auszug der 4-8 wöchige Final Countdown.

Jede Phase beinhaltet ihre eigenen To-dos, eigene Ziele, eigene Rituale und eigene Bedingungen zum Phasenwechsel.

In der vergangenen Woche haben wir seit der Wiedereröffnung der therapeutischen Wohngemeinschaft den ersten Wechsel in die Wettkampfphase zelebriert. Mit einer Gruppe zur Entwicklungsanalyse und Abstimmung wurde das positive Gelingen besiegelt. Nun gilt es, die erlernten und angebahnten Inhalte der Trainingsphase zu verinnerlichen und zu automatisieren. Ein großer Schritt zur Verselbständigung.

Phoenix.Phasenwechsel.Gruppe
Phoenix.Phasen
Phoenix.Phasenwechsel.Urkunde

Praktisch unverzichtbar.

Phoenix, 25.01.2021

Interessierte und motivierte Praktikanten beim CHAMÄLEON Stralsund e.V.

“Ich hätte nicht gedacht, dass die Jugendlichen das so gut durchhalten” sagte Elisa (Foto 1) nach ihrer bestandenen Hospitation. Elisa ist angehende Sozialassistentin der Höheren Berufsfachschule Sozialwesen Stralsund und absolvierte in der TWG Phoenix  ihr Jugendpraktikum.

Neben den Praktikumsstellen für Sozialassistenten bieten alle 4 Einrichtungen des CHAMÄLEON Stralsund e.V. auch Praktikumsplätze für Erzieher, Heilerziehungspfleger und Studenten der Pädagogik/sozialen Arbeit (m/w/d) an.

Wenn ihr mehr erfahren wollt, meldet Euch gern per Telefon (0176 60844026) oder per Mail judith.keller@chamaeleon-stralsund.de) bei Judith Keller.

Und Elisa sagte, es hat sich für mich, diese Erfahrungen im Phoenix mit den Jugendlichen und Mitarbeitern sammeln zu können.
Also vielleicht bis bald!

Phoenix.Paktikanin.SOA.Elisa
TWIST. Praktikantin.FH
Phoenix.Praktikantin.SOA

Zum Donnerkeil!

Phoenix, 05.01.2021

Zielorientiertes Gruppenangebot eines Klienten

In diesem für ihn besonderem Moment hat ein Jugendlicher ein sehr individuelles (und vor allem lustiges) Angebot für die ganze Gruppe in der TWG Phoenix geplant. Mit diesem hatte er die Möglichkeit, seine Ausgangs- und Kontaktsperre (A&K) nach seinem letzten Rückfall zu verkürzen. Erst ging es vormittags für Alle an den Strand, wo etliche Donnerkeile gefunden wurden. Am Nachmittag wurden dann lustige Bilder gemalt, die reihum von jedem jungen Menschen ergänzt wurden. Ziel war es, dass alle Beteiligten am Ende eine Geschichte darüber zu erzählen. Mit diesem Angebot sollte der Gruppenzusammenhalt gestärkt werden, indem gemeinsam etwas geschaffen wurde.

Letztlich konnten auch die Lachmuskeln strapaziert werden, das Angebot war ein Bindeglied für die Gruppendynamik, somit erfolgreich und die A&K konnte verkürzt werden.

Phoenix.gruppenangebot.Wiedergutmachung
Phoenix.Gruppenangebot

Zwischen funken und funkeln.

Phoenix, 01.01.2021

“Ein Funken Hoffnung entzündet Freudenfeuer in Menschenherzen.” -Erhard H. Bellermann-

Natürlich hat kaum ein Jugendlicher Lust, seinen Jahreswechsel in einer Einrichtung wie der TWG Phoenix zu verbringen, mit Betreuern, mit Regeln und mit Nachtruhe… Aber wenn wir den Worten und den Bildern Glauben schenken dürfen, war es wohl doch gar nicht soo schlecht…Danke an unsere Kollegin Pauline Mertens.

Phoenix.Silvester.Freudenfunken
Phoenix.Silvester.Abendessen
Phoenix.Silvester.Deko

Tralalalala

Phoenix, 10.12.2020

Auch das ist pädagogischer Alltag

YouTube

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Dankbarkeit

Phoenix, 05.12.2020

Liebevolles und dankbares Feedback

Gerade in diesem Jahr haben wir Alle, natürlich auch das Team in der TWG Phoenix,  erkannt, wie schnell sich Selbstverständliches ändern kann. Besonders auch in unserem systemrelevanten Beruf haben wir die Einschränkungen durch Corona massiv gespürt. Umso schöner ist die aktuelle Zeit im zweiten Teil-Lockdown, in der wir die gemütliche Adventszeit genießen. Auch die Eltern unserer Klienten sehen dies und sind dankbar. Und wir sind dankbar für so liebevolle Worte!

Ich, als Hausleiterin der TWG Phoenix, bin sehr stolz auf mein Team !

Eure Sophie Kapust

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Phoenix.Rückmeldung.Eltern2
Phoenix.Rückmeldung.Eltern1

Gänsebraten

Kaktus, 11.11.2020

Gänsebraten zu Weihnachten

Ja, wir haben es wieder getan. Nachdem wir unsere Gänse mit viel Liebe und Futter im Jahr versorgt haben, werden sie nun als leckerer Gänsebraten bei uns, in der TWG Kaktus, auf dem Tisch landen.

Als therapeutische Einrichtung auf dem Dorf, in Martensdorf, ist es unser Anspruch, unseren Jugendlichen u.u. mit auf den Weg zu geben, woher kommt eigentlich unser Essen? Das fängt bei Kartoffeln- und Gemüseanbau an, denn auch vegetarische Mahlzeiten stehen auf dem Speiseplan, und endet bei unseren Gänsen sowie Hühnern.

So haben wir als Team gemeinsam mit Familie Hagen geschlachtet, ausgenommen, gezupft…hat Spaß gemacht, das gemeinsame Essen war ein dankenswerter Abschluß

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Gänse Kaktus
Gänse Kaktus1
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Gänse Kaktus3

26.09.2020

So wie das Chamäleon die Farben ändert, so bunt ist unser Alltag.
Da die Jugendlichen selbstbestimmt ihr Leben gestalten sollen, durften sie sich selbstbestimmt und vor allem kreativ an unserer Wand, in der TWG Phoenix, austoben.
Es ist immer wieder spannend die leuchtenden Augen und den Spaß, den die Jugendlichen dabei entwickeln, zu sehen. Wie man sieht kamen nicht nur Pinsel, Hände und Füße zum Einsatz, sondern der ganze Körper. Wir alle sahen anschließend wortwörtlich wie Chamäleons aus 🙂

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