News Stationäre Betreuung

Man Tau

Unsere Einrichtung für die stationäre Betreuung.

Wenn du Steine in den Weg gelegt bekommst, bau' eine Treppe daraus.

MAN TAU Dezember 2021

Weihnachten und Jahreswechsel

Wintersonnenwende, Weihnachten, Silvester… klassischerweise ist die Zeit zum Jahresende geprägt von Besinnlichkeit, Ruhe und Familie. Doch für viele Menschen ist dies auch eine sehr schwere Zeit, geprägt von Trauer, Ungewissheit und Einsamkeit. Dies gilt im besonderen Maße für Menschen, die in Einrichtungen leben, fern von ihren Familien und Freunden. Somit sind gerade in dieser dunkelsten Zeit des Jahres besonderes Feingefühl und besondere Rücksichtnahme in unserer Arbeit gefordert.

Den meisten unserer Bewohnerinnen konnten wir es ermöglichen, dass sie Weihnachten bei und mit ihren Familien verbringen konnten. Doch auch dies war eine ganz besondere Herausforderung. Da gab es Erwartungen, Ängste, Vorfreude, Wünsche, Befürchtungen. Und all dem gerecht zu werden fällt niemandem leicht. Doch all diesen Schwierigkeiten zum Trotz konnten die meisten unserer Bewohnerinnen positive Erlebnisse sammeln und hatten eine schöne Zeit.

Ja, es gab auch Rückfälle. Und ja, es gab auch Krisen. Das meiste davon konnten wir schon gemeinsam bearbeiten. Einiges braucht noch Zeit.

Ein besonderer Moment war für uns als Einrichtung auf jeden Fall unsere Weihnachtsfeier. Auch wenn wir coronabedingt keine Gäste im Haus empfangen konnten, haben wir doch mit ein paar geladenen Gästen auf der Terrasse singen, lachen und Apfelpunsch trinken können. Danach gab es dann im kleineren Kreis ein unheimlich leckeres Weihnachtsessen, es gab Geschenke und sogar einen Moment der Ruhe und Besinnlichkeit.

Fast voll belegt (einen Platz haben wir gerade noch frei) startet das „Man Tau“ ins Jahr 2022, mit Erwartungen, Ängsten, Vorfreude, Befürchtungen und Wünschen. Wir wünschen allen Gesundheit, viel Kraft und die Fähigkeit, die im Weg liegenden Steine nicht als Hindernisse sondern als Herausforderungen zu sehen.

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Mehr Süßes als Saures

MAN TAU 30.10.2021

Ferienfahrt zu Halloween

Vom 30.10. bis 01.11.2021 befanden wir uns mit unseren Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Polchow auf Rügen zur Ferienfahrt.

Wir wohnten in einem riesigen Ferienhaus, welches alles zu bieten hatte. Die Jugendlichen konnten es sich so richtig gemütlich machen und die Zeit genießen. Im Alltag spielt sich ja vieles bei uns in der Nachsorgeeinrichtung in den eigenen Wohnräumen ab. In einem Ferienhaus dagegen fielen gemeinsames Kochen und gemeinsame Aktivitäten (Besuch des Kap Arkona) an, was eine gelungene Abwechslung zum Wohngruppenalltag war.

Halloween wurde selbstverständlich auch gebührend gefeiert, zum Beispiel damit, Horrorfilme zu schauen und „Süßes oder Saures“ sammeln.

Wir Betreuer haben die gemeinsame intensive Zeit mit unseren Jugendlichen sehr genossen.

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Klausurtagung in Bremerhagen

MAN TAU 25.08.2021

Klausurtagung

Im August verbrachten wir mit der Unterstützung der Fachdienstleitung Judith Keller unsere zweitägige Klausurtagung in Bremerhagen. In unserer  Klausurtagung setzten wir uns unter anderem mit den rechtlichen Grundlagen, Perspektiven und Erwartungen aneinander sowie unserem Regelwerk auseinander. Die Klausurtagung beinhaltete nicht nur theoretischen Input. Sie gab uns als Team auch Raum, um kreativ zu werden. So sammelten wir im nahegelegenen Wald Gegenstände, die uns und das Team repräsentierten. Ausserdem bekamen unsere Sitzmöglichkeiten einen neuen Anstrich.

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Gut gebaut

MAN TAU 26.07.2021

Fertigstellung des Anbaus

Unser Anbau ist nach einer langen Bauphase nun endlich auch äußerlich fertiggestellt. Haupthaus und Anbau sehen nun einheitlich aus und strahlen dadurch optisch direkt mehr Ruhe aus. Wir alle freuen uns, das Thema „Baustelle“ hinter uns lassen zu können und danken allen Firmen und fleißigen Helfern, die uns dabei so tatkräftig unterstütz haben!

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MANTAU Front (2)
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Methode Fallbesprechung

MAN TAU 29.04.2021

Es gibt Fälle, welche so komplex und intensiv sind, dass es eine Fallbesprechung braucht. Durch diese Methode können unterschiedlichste Bereiche und Systeme (siehe Foto) beleuchtet und Perspektiven geschaffen werden. Genau deswegen haben wir uns dafür entschieden, eine solche Fallbesprechung anhand konkreter Fälle unserer Klienten, bzw. Klientinnen in der letzten Dienstberatung umzusetzen. Am Ende unserer Fallbesprechung waren uns bestimmte Baustellen klarer und können nun angepackt werden!

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Wir sind jetzt geimpft!

MAN TAU, 23.04.2021

Die Nase kribbelt, die Augen tränen aber das ist es uns wert – Corona-Selbsttest!

Seit April sind wir Corona-technisch im MAN TAU gut aufgestellt. Wir haben nun die Möglichkeit zweimal die Woche einen Corona-Selbsttest durchzuführen. Unsere Leitungskräfte erhielten dafür eine Einweisung, um uns fachgerecht zu unterweisen und zu begleiten.

Darüber hinaus durften wir, Dank dem Einsatz unserer Geschäftsführung Maren Bittner, am 12.04.2021 unsere erste Corona Impfung in den trägereigenen Räumlichkeiten erhalten. Das gesamte Team MAN TAU hat sich einer Impfung unterzogen. Wir fühlen uns dadurch etwas geschützter und sicherer und können den Alltag ein wenig unbeschwerter mit unseren Jugendlichen bestreiten.

Liebe Grüße aus dem MAN TAU

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Es ist nicht immer alles Friede, Freude, Eierkuchen!

MAN TAU, 29.03.2021

Die letzten Wochen war ein Leben und Wohnen im MAN TAU nicht immer einfach. Es zogen neue Menschen ein und andere aus. Dies brachte auch eine völlig neue Gruppenkonstellation mit sich und vor allem wieder verschiedenste Charaktere, Temperamente und auch Eigenarten, die aufeinander trafen und sich erst gegenseitig kennenlernen mussten. Oftmals kam es zu verbalen Auseinandersetzungen, hitzigen Diskussionen, fiesen Beleidigungen, Lästereien und verletzenden Äußerungen zwischen unseren Jugendlichen.

Es folgten einige Aussprachen, pädagogische Gruppenrunden, ein pädagogisch-therapeutisch begleitetes Krisengespräch sowie verschiedenste Einzel- und Gruppenangebote verbunden mit themenspezifischen Arbeitsaufträgen.

Es war eine laute, anstrengende Zeit, geprägt von viel Geschrei, Ignoranz, Egoismus, verachtendem Schweigen, großer Wut und dem Trocknen vieler Tränen. ABER!… Es war auch eine Zeit voller Trost und Mut, Einsicht, Empathie, Stärke, eine Zeit des wieder Zueinanderfindens und des Aufeinanderzugehens.

Die ersten Schritte sind gemacht und wir hoffen auf viele weitere in Richtung ZUSAMMENHALT!

Viele Grüße aus dem MAN TAU

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Man Tau

19.03.2021
Ja, wir sind das „La Vida” aus Stralsund …

… wir haben unsere Köfferchen gepackt und sind von Stralsunds Innenstadt nach Martensdorf aufs Land gezogen. Wir zogen in das moderne Haus des „multikulturell betreuten Wohnen COCU” und eröffneten dort am 01.01.2021 eine komplett neue Nachsorgeeinrichtung mit therapeutischen Angeboten, das „MAN TAU“.

„MAN TAU” bedeutet so viel wie „Auf geht’s”, „dann mal los” und nach diesem Prinzip arbeiten wir mit unseren Jugendlichen – bei uns wird’s praktisch.

Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben. (Einstein)

Gerne möchte ich Ihnen das „MAN TAU” kurz vorstellen und Sie gleichzeitig über noch vorhandene freie Platzkapazitäten informieren. Näheres finden Sie hier.

Es ist ein überregionales Angebot für Jugendliche und junge Erwachsene, mit Problemen im Umgang mit psychotropen Substanzen, Doppeldiagnosen, Verhaltensauffälligkeiten und/oder psychischen Auffälligkeiten. Im Angebot enthalten sind ebenso zwei Plätze für Mütter/Väter mit einem Kind.

Aufgabe unserer Einrichtung ist es, jeden betreuten jungen Menschen, der eine gewisse Selbständigkeit erreicht hat, so zu fördern, dass er sein Leben eigenständig und ohne fremde Hilfe meistern kann.

Unsere Nachsorgeeinrichtung wird ihnen dabei einen Lebensort bieten, wo sie mittels Hilfe und Unterstützung ihre persönlichen und sozialen Probleme bewältigen sowie neue Perspektiven aufbauen können.

Mehr erfahren Sie hier.

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Man Tau

01.03.2021
+++ Erfolgreich beendeter Aufenthalt – Auszug in den eigenen Wohnraum, wie läuft das eigentlich ab? +++

Nach nun einem Jahr zieht unsere Klientin J. mit ihrer Tochter M. aus, um ihr Leben zukünftig selbstständig im eigenen Wohnraum zu meistern. Die Aufregung, die Sorgen und auch der Respekt vor der neuen Herausforderung sind groß, doch die Freude überwiegt. So wurde eine individuelle Zukunftsperspektive entwickelt, ein KITA-Platz bereits gesucht und bestätigt, es wurden schon fleißig Umzugskartons gepackt und im Internet nach tollen Möbeln für die neue Wohnung geschaut.

Aber wie läuft so ein Auszug  aus unserer Einrichtung eigentlich ab? Was muss vorbereitet und beantragt werden?

In einem Hilfeplangespräch wird sich erstmal mit allen am Hilfeprozess Beteiligten zusammengesetzt und besprochen, ob der junge Mensch bereits reif und selbstständig genug ist, um das Leben im eigenen Wohnraum meistern zu können. … mehr auf Facebook.

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Cocu wird Man Tau

08.02.2021
+++ neues Jahr, ein paar Veränderungen und weiterhin ein Leben mit der Corona Pandemie +++

Am 01.01.2021 wurde aus dem multikulturell betreuten Wohnen Cocu die Nachsorgeeinrichtung MAN TAU mit therapeutischen Angeboten. Seit dem neuen Jahr halten wir nun 9 Plätze vor, darunter auch 2 Mutter-/Vater-Kind Plätze. Unser Anbau ist zu 98 % fertiggestellt und es wird nun nur noch an den letzten Feinheiten gearbeitet. Um nach dem neuen Konzept zu arbeiten und somit auch die Tagesstruktur noch realitätsnaher zu gestalten, begannen wir damit, unsere Morgenrunde auf 8 Uhr zu verlegen. Allen Klientinnen und Klienten ist es gelungenen, diese Änderung anzunehmen und umzusetzen, auch wenn die ersten Tage noch sehr viel gegähnt wurde und die Augen noch ganz klein vor Müdigkeit waren.
Auch der erste Auszug des Jahres und der damit verbundene Abschied, wurden bereits gefeiert. Leider konnten wir, coronabedingt, keine große Fete feiern. Das hatten wir uns natürlich anders vorgestellt. Dennoch war es ein gelungener und sehr schöner Abschied im kleinen Kreis. Und dank der Technik, erhielt O. von ganz vielen Kollegen, die sie auf ihrem Weg begleitet haben, sehr liebe Worte per Videonachricht. O. ist zwar die Erste, die aus dem “Man Tau” ausgezogen ist, allerdings hat sie auch schon vorher einige Jahre in den Einrichtungen unseres Vereins gelebt. Sie begann ihren langen steinigen Weg in der TWG TWIST, setzte sich dort mit vielen ihrer Probleme auseinander und arbeitete an ihnen, ebenso erarbeitete sich eine Tagesstruktur und wurde immer selbstständiger. Um ihre Selbstständigkeit weiter auszubauen, zog sie in das multikulturell betreute Wohnen Cocu, wo sie noch fast zwei weitere Jahre wohnte. So bekam sie auch noch einen kurzen Einblick in die Struktur der Nachsorgeeinrichtung Man Tau. Nun geht O. ihren eigenen Weg und zog in ihre erste eigene Wohnung. Dabei erhält sie noch ein wenig Unterstützung von unseren Kolleginnen der ambulanten Betreuung des CHAMÄLEON Stralsund e.V. Doch der frei gewordene Platz wird nicht lange unbelegt bleiben, schon ganz bald zieht wieder jemand neues bei uns ein. Wir freuen uns schon sehr darauf!

Nicht nur zum Abschiedsritual von O. zeigte sich, wie schwer das Leben mit Corona sein kann, auch in unserem Alltag wird es allmählich zur Belastungsprobe. Unsere Klientinnen und Klienten sehnen sich nach ihren Familien und Freunden und die Stimmung wandert an manchen Tagen ganz schön in den Keller. Da kam der viele Schnee am vergangenen Wochenende wie gerufen und es ging natürlich direkt raus ins Winterwunderland. Wir wünschen uns, dass der Schnee uns noch ein bisschen erhalten bleibt und wir weiter im Schnee toben können, um uns ein bisschen von Corona abzulenken.

Bis ganz bald,

euer MAN TAU Team

P.S.

“Wir wünschen Dir, liebe O., alles erdenklich Gute und weiterhin so viel Willenskraft und Stärke! Wir sind sehr stolz auf Dich!”

Liebe Grüße von

Juliane, Sabrina, Lars und Tanja

Man Tau_Schneetreiben_Doreen Dibowski
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Man Tau_Abschiedsritual_Aleksandra Rutkowska_Lars Templin
Man Tau_Abschiedsritual_Aleksandra Rutkowska_Charlyne Meier_Jessica Zimmermann
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Man Tau_Abschiedsritual_Aleksandra Rutkowska_Robin Jachman

Cocu

02.09.2020

Von nun an 5+2

Mit der Geburt des neuen Erdenbürgers unserer Klientin L., wird das multikulturell betreute Wohnen „Cocu“ zwei Mutter/Vater – Kind Plätze vorhalten. L. befindet sich im Endspurt ihrer Schwangerschaft, sodass wir sicher nicht mehr lange auf den neuen Zuwachs warten müssen. Dennoch werden wir immer ungeduldiger und freuen uns auf den baldigen Neueinzug des jüngsten „Cocu“- Bewohners.
Insbesondere Mütter/ Väter mit Suchterkrankungen und/ oder psychischen Erkrankungen fällt es schwer, den Alltag mit Kind zu meistern und dabei nicht die Bearbeitung der eigenen Problematik aus den Augen zu verlieren. Gerade zum Anfang und im gesamten ersten Lebensjahr ist die Belastung für Kind und Eltern deshalb besonders hoch. Daher erhalten die Eltern durch uns Mitarbeitende, die nötige Unterstützung und Anleitung bzgl. der Versorgung ihres Säuglings sowie Anregungen für Entwicklung des Kindes.

Cocu- Mutter Kind Platz Inventar - Jessica Zimmermann
Cocu - Mutter Kind Platz Inventar- Maileen Charlotte Krökel5
Cocu - Mutter Kind Platz Inventar- Maileen Charlotte Krökel3
Cocu - Mutter Kind Platz Inventar- Maileen Charlotte Krökel
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