Was ist Arbeitspädagogik?
Mein Weg zum Heilerzieher/Arbeitspädagogen…
Methoden
Jahresberichte

„Leben ist Tätigkeit“ (Hermann Simon)

Was ist Arbeitspädagogik?

Als Arbeitspädagogik bezeichne ich die stufenweise Heranführung von Jugendlichen mit  psychischen und/oder seelischen Störungen, körperlichen oder geistigen Behinderungen, an die arbeitsweltlichen Grundanforderungen.

Mein Weg zum Arbeitspädagogen

Warum habe ich mich für diesen Beruf entschieden?

Daniel Fritz
Arbeitstherapeut

Methoden

Eine von mir bei der Arbeit mit unseren Jugendlichen angewendete Arbeitsweise ist die kompetenzzentrierte Methode. Diese umfasst einen ergebnisorientierten Ansatz. Tätigkeiten aus dem lebenspraktischen Bereich, dem Schul- beziehungsweise dem Freizeitbereich oder ausgewählte handwerkliche Techniken werden eingesetzt, um vorhandene oder noch nicht vorhandene Fähigkeiten zu erwerben und zu trainieren.

Dabei kann Arbeitstherapie in verschiedenen Settings stattfinden.

  • In einer Wohngruppe wären das zum Beispiel Tätigkeiten im hauswirtschaftlichen oder kreativ-gestalterischen Bereich.
  • Die verschiedensten handwerklichen Angebote wie zum Beispiel Holz- oder Metallbearbeitung, Glasbearbeitung und kreatives Gestalten kann ich in mehreren Werkstätten durchführen.

Wichtigstes Instrument meiner Arbeit ist dabei der Aufbau einer angemessenen Beziehung zwischen Klient und Arbeitstherapeut.

Ein wichtiges Ziel der Arbeitstherapie mit suchtkranken Jugendlichen sollte immer die Steigerung des Selbstwertgefühls und Selbstvertrauens sein. Darüber hinaus werden Grundarbeitsfähigkeiten gestärkt oder gefestigt und die Bildung eines beruflichen Selbstkonzepts unterstützt.

Zur Zielgruppe für die kompetenzzentrierten Methode gehören Menschen mit:

  • Defiziten in der Selbsteinschätzung und der Selbstständigkeit
  • Störungen der Aufmerksamkeit und Konzentration
  • Problemen mit Motivation und Strukturierung
  • Störungen in der Handlungsplanung
  • Einschränkungen der Hand- Auge- Koordination
  • Störungen des Sozialverhaltens
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März
MDMDFSSo
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  • 09:00 -16:00
    18.03.2026
    Alte Richtenberger Straße 4, 18439 Stralsund

    Traumapadagogik

    Mehr als ein Pflaster einer seelischen Verletzung

    Referent Heiner van Mil

    Jg. 1988, Rehabilitationswissenschaftler (M.A.),
    Erziehungswissenschaftler (B.A.),
    Traumapädagoge und Traumazentrierter Fachberater (FVTP/DeGTP),
    Systemischer Berater (DGSF),
    langjährige (Leitungs-)Erfahrung in Praxis und Forschung im Feld der Jugendhilfe,
    Doktorand an der Universität zu Köln/ASH Berlin,
    Co-Vorsitzender des Fachverband Traumapädagogik (FVTP).

     

    Im Rahmen der Fachtagung werden grundlegende Kenntnisse zu Trauma und Traumafolgen vermittelt.
    Die Teilnehmenden erhalten Einblicke in die Auswirkungen traumatischer Erfahrungen auf Wahrnehmung, Verhalten und Emotionsregulation.

    • Trauma und Traumafolgen (inkl. Grundlagen der Neurobiologie bei (traumatischem) Stress)
    • Ziele und Aufbau der Traumapädagogik
    • Methoden und Grundkonzepte der Traumapädagogik

    Die Veranstaltung wird einen deutlichen Praxisbezug einnehmen, sodass der Wissenstransfer in die eigene Arbeit gewährleistet ist.

    Zusätzlich bieten wir 14 Tage später ein online Follow-up an, welches nochmal auf Fragen im Anschluss der Veranstaltung eingeht, um mögliche Nachfragen zu beantworten.

    Tickets sind hier erhältlich

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